Erst ansehen, dann behandeln.
Prüfe, welche Materialien zusammenkommen: Holz, Metall, Lack, Kunststoff, Glas oder Textilien reagieren unterschiedlich. Lose Beschichtungen, Risse und Korrosion sollten vor jeder Reinigung dokumentiert werden.
Patina ist keine Zustandsbeschreibung.
Ein verblasster Schriftzug oder kleine Kratzer können den Charakter prägen. Sie sollten trotzdem konkret benannt werden. Durchrostung, instabile Verbindungen oder beschädigte Scheiben sind Schäden und gehören gesondert betrachtet.
Beschriftungen und originale Oberflächen erhalten.
Vor Schleifen, Polieren oder Überlackieren lohnt sich eine Bestandsaufnahme. Ein Typenschild, ein alter Schriftzug oder erhaltene Lackreste können für die Einordnung eines Sammlerstücks wertvoll sein.
Materialgerecht lagern.
Der geeignete Platz richtet sich nach Material und Zustand. Vermeide starken Feuchtewechsel und prüfe, ob Sonnenlicht oder Nässe empfindliche Oberflächen weiter verändern. Bei einem wertvollen oder empfindlichen Stück ist eine fachliche Einschätzung sinnvoll.
Beim Kauf nachfragen.
Wurde schon gereinigt, geschliffen, neu lackiert oder ergänzt? Gibt es Fotos des früheren Zustands? Solche Angaben helfen, die Geschichte des Objekts besser zu verstehen.

